Besenreiser

Besenreiser sind kleinste erweiterte venöse Blutgefäße an den Beinen, die besonders häufig an den Oberschenkeln zu finden sind. Neben einer erblichen Veranlagerung können auch längeres Stehen im Beruf, Schwangerschaften oder die „Pille" die Entstehung begünstigen.

Therapie

  • Lasertherapie
    Innerhalb von ca. 5 bis 6 Therapiesitzungen lassen sich die Hautveränderung mit dem Laser deutlich vermindern oder werden sogar fast unsichtbar. Diese Behandlungsform aus den USA hat sich als besonders angenehme Therapie bewährt.
    Gelegentlich können kleine sonnenbrandähnliche Hautrötungen als Nebenwirkung der Therapie auftreten. Weiterhin ist zu beachten, dass über 4 Wochen nach der Laserbehandlung die betroffenen Areale sonnenempfindlicher sind, als die restliche Haut.

  • Verödung
    Während bei eher kleineren Veränderungen i.d.R. die Lasertherapie zu bevorzugen ist, werden größere (ab ca. 2 mm Durchmesser) oder bläuliche Gefäße mit Spezial-Lösungen behandelt, die über feinste Nadeln injiziert werden. Anschließend wird für 1 bis 2 Tage eine elastische Bandage angelegt. Die Gefäße verschließen sich nach ca. 10 Tagen und werden vom Körper aufgelöst.
    Kleinste Blutergüsse und Hautverfärbungen können gelegentlich als Nebenwirkungen auftreten, bilden sich jedoch i.d.R. wieder zurück.

  • Schaumverödung
    Die bei uns in großer Anzahl insbesondere bei größeren Besenreisern durchgeführte Schaumverödung stellt eine Optimierung der herkömmlichen Verödung mittels Injektion flüssiger Lösungen dar. Das Verödungsmittel wird hierzu vor der Injektion aufgeschäumt und kann somit i.d.R. effektiver als ein flüssiges Mittel wirken.